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„775 — Westfalen. Die Ausstellung“
Sonderausstellung
LWL-Museum in der Kaiserpfalz

Worum geht’s in der Ausstellung?

Ein Gang durch die lange und vielfältige Geschichte Westfalens als Wanderweg durch seine Landschaft – das ist die gestalterische Leitidee der Ausstellung zum 1250sten Jubiläum Westfalens. Mit echten regionalen Pflanzen, raumbildenden Landschafts-Collagen, gezielt gesetztem Licht und Sound schafft sie einen ebenso atmosphärischen wie informativen Raum, der Natur, Geschichte sowie Identität Westfalens vereint, der zum Flanieren und Verweilen, zum Informieren und Diskutieren, zum Wiedererkennen und Neuentdecken einlädt.

Was wir geleistet haben

entspricht LP1–7 gemäß HOAS: u. a. Konzeption und Gestaltung der Sonderausstellung inklusive Ausstellungsgrafik, Ausführungsplanung und Überwachung der Ausführung; besondere Leistungen u. a.: Infografik und Illustration, Collage und Malerei, Gestaltung Marketingmedien

2025

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  • Die Ausstellung umfasst vier Ebenen. Zwei Haus-im-Haus-Installationen markieren Start- und Endpunkt des Wanderwegs, der die Besucher:innen durch die Epochen leitet – von der ersten Erwähnung Westfalens im Jahr 775 bis hin zum „Treibhaus der Zukunft“.
  • Kernbereich der Ausstellung:
    Links und rechts entlang des Wanderwegs bilden sich die Epocheneinschnitte von der Christianisierung Westfalens bis hin zum westfälischen Frieden als Rastplätze aus, an denen Objekte, Infotexte und Vertiefungsebenen studiert werden können.
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    • Teppiche in verschiedenen Grüntönen bilden die gestalterische Grundlage der szenografischen Landschaften. Ergänzt werden sie durch speziell stabilisierte, echte regionale Pflanzen. Im Zusammenspiel entsteht die Nachbildung und Interpretation natürlicher Vegetation, die den anspruchsvollen Anforderungen der archäologischen Exponate entspricht.
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    • Die großformatigen Hintergründe – eine Verbindung aus Malerei und Collage – überführen Geschichte in begehbare Bildlandschaften. Die Collagen schaffen dabei Bildmetaphern für die historischen Ereignisse und ihre Tragweite: Hier die Entstehung der Königsresidenz Karls des Großen an den Quellen des Flusses Pader – der Ursprung der Stadt Paderborn.
    Nachhaltigkeit
    • Wiederverwendung und Aufarbeitung von antiken Tischen
    • Integration von Bestandsvitrinen
    • System aus weiternutzbarem Konstruktionsvollholz
    • Anschlußnutzung von Sitzmöbeln, Pflanzen und Wandgestaltung (u. a. durch Kita)
    • Unterschiedlicher Duktus und Farbigkeit verleihen jedem kulturhistorischen Zeitschnitt eine eigene Bildsprache. So bewegen sich die Besucher: innen durch stetig wechselnde „Geschichtslandschaften“.
    • Klare kontrastreiche Texte und Grafikelemente fügen sich in die Collagen ein.
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    • Die Collagen reagieren auf Strukturen, Farbigkeit, Glanz und Formensprache der Exponate sowie auf zentrale Vermittlungsinhalte, führen beides gestalterisch weiter und erzeugen so ein Wechselspiel von Objekt, Inhalt und Gestaltung.
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    • Auf Basis präziser konzeptioneller Vorplanung fertigten die beiden Künstler:innen Pei Yu Chang und Malte van der Water die Collagen vor Ort in Handarbeit – mit Raum für Details, spontane Entscheidungen und flexible Reaktionen auf räumliche und objektspezifische Impulse.
    • Das Zusammenspiel von Risskanten, Pinselstrichen und Spachtelspuren, von Formen und Farbe, rohem Material und fein gesetzten Strukturen verleiht den Arbeiten eine lebendige Vielschichtigkeit.

    www.peiyuchang.de www.maltevandewater.de

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    • zahlreiche digitale und analoge Mitmachstationen in der Ausstellung laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Collagiere dein Bild der Zukunft Westfalens, präge dein eigenes Ausstellungsandenken, puzzle archäologische Funde zusammen, schlüpfe in historische Gewänder und identifiziere den Schriftzug „westfaloos“.
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    • Gedimmtes Licht schützt die sensiblen archäologischen Exponate, Strahler setzen gezielt Akzente.
    • Vertiefende Inhalte wie Abbildungen, Kartenmaterial und ergänzende Texte sind zweisprachig als großformatige Wandertafeln realisiert.
      Die Tafeln sind herausnehmbar und können auf den zahlreichen „Rastplätzen“ entlang des Wegs ganz in Ruhe studiert werden.
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    • Die Wanderung führt die Besucher:innen als Epilog zum „Treibhaus Westfalen“. Hier sind sie eingeladen, die Zukunft der Region mitzugestalten: Inspiriert von kuratierten Zitaten und KI-generierten Zukunftsbildern können Besucher:innen eigene Visionen collagieren.
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    Zugänglichkeit
    • mehrsinnliche Vermittlungsstationen
    • leserliche Grafik nach DIN 14050
    • angeschrägte Sockel zur besseren Lesbarkeit

    Fotos: Christoph Steinweg

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    info@filamente.gmbh
    +49 251 59 68 85 60

    Erphostraße 56
    48145 Münster

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